Archiv der Kategorie: Fondation Beyeler, Riehen/Basel

Mondrian Evolution

Fondation Beyeler

05.06.2022 – 09.10.2022

Die Ausstellung in der Fondation Beyeler zeigt die Entwicklung Piet Mondrians vom Landschaftsmaler zu einem der führenden Protagonisten der Moderne.
Anlässlich seines 150. Geburtstags widmet die Fondation Beyeler dem niederländischen Maler Piet Mondrian (1872–1944) eine gross angelegte Ausstellung. Als einer der bedeutendsten und vielseitigsten Protagonisten der Moderne hat Mondrian die Entwicklung der Malerei von der Figuration zur Abstraktion massgeblich geprägt. Der runde Geburtstag Piet Mondrians fällt mit dem 25-jährigen Bestehen der Fondation Beyeler zusammen, in deren Sammlung sich sieben Werke des Künstlers befinden – mehr als in jedem anderen Museum in der Schweiz. Mit 89 Werken aus allen Schaffensphasen gewährt Mondrian Evolution einen umfassenden Überblick über seine fünf Jahrzehnte umspannende Karriere und sein facettenreiches Œuvre. Die Ausstellung bietet die seltene Gelegenheit, Mondrian, der nicht nur die Kunst des 20. Jahrhunderts, sondern etwa auch Design, Architektur, Mode und Popkultur wesentlich beeinflusste, auf eine neue Weise zu entdecken und kennenzulernen. Es ist die erste umfangreiche Einzelausstellung des Künstlers in der Schweiz seit 50 Jahren. Mondrian Evolution weiterlesen

Georgia O’Keeffe – die kühne und radikale Art des Sehens

Fondation Beyeler

23.01.2022 – 22.05.2022

Die Fondation Beyeler widmet ihre Frühjahrsausstellung Georgia O’Keeffe (1887–1986), einer der bedeutendsten Malerinnen und Ikone der modernen amerikanischen Kunst.

Mit der grossen Retrospektive zu Georgia O’Keeffe (1887–1986) präsentiert die Fondation Beyeler eine der bedeutendsten Malerinnen und eine herausragende Persönlichkeit der modernen amerikanischen Kunst. Mit 85 Werken aus allen Schaffensphasen bietet die Ausstellung einen umfassenden Überblick über die lange, sechs Jahrzehnte umspannende Karriere und das facettenreiche Œuvre der Künstlerin.  Georgia O’Keeffe – die kühne und radikale Art des Sehens weiterlesen

CLOSE-UP – Porträts von neun Künstlerinnen

Fondation Beyeler

19.09.2021 – 02.01.2022

Berthe Morisot, Mary Cassatt, Paula Modersohn-Becker, Lotte Laserstein, Frida Kahlo, Alice Neel, Marlene Dumas, Cindy Sherman, Elizabeth Peyton

Theodora Vischer ist Chief Curator der Fondation Beyeler und Kuratorin der Ausstellung «CLOSE-UP».
Theodora Vischer ist Chief Curator der Fondation Beyeler
und Kuratorin der Ausstellung «CLOSE-UP».

Im Zentrum der Ausstellung Close-Up stehen neun Künstlerinnen, denen die Konzentration auf die Darstellung von Menschen, in Form von Porträts und Selbstporträts, gemeinsam ist und deren Schaffen herausragende Positionen innerhalb der Geschichte der Moderne von 1870 bis heute darstellen. Das Interesse der Ausstellung gilt dem spezifischen Blick der Künstlerinnen auf ihre eigene Umgebung, der in den Porträts und Figurenbildern ihrer selbst und von anderen zum Ausdruck kommt. In der Zusammenschau lässt sich erleben, wie sich der Blick der Künstlerinnen auf ihr Gegenüber zwischen 1870 und heute gewandelt hat, was sich in ihm widerspiegelt und was ihn auszeichnet. 

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Goya – Meisterwerke in der Fondation Beyeler

Fondation Beyeler

10. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022

 Martin Schwander ist Curator at Large der Fondation Beyeler und Kurator der Ausstellung «Goya».

Martin Schwander ist Curator at Large der Fondation Beyeler
und Kurator der Ausstellung «Goya».

Selten gezeigte Meisterwerke aus spanischen Privatsammlungen werden in der Fondation Beyeler mit Schlüsselwerken aus namhaften europäischen und amerikanischen Museen vereint. Goyas Kunst bietet den Ausstellungsbesuchenden ein einzigartiges sinnliches, emotionales und intellektuelles Erlebnis. Die Ausstellung wurde von der Fondation Beyeler in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid organisiert.  Goya – Meisterwerke in der Fondation Beyeler weiterlesen

Olafur Eliasson – LIFE

«Ich habe im Laufe der Jahre mehr und mehr Interesse
dafür entwickelt, das Leben nicht aus einer menschen-
zentrierten, sondern aus einer breit angelegten,
biozentrischen Perspektive zu betrachten […].
 Life, mein Kunstwerk, und die Fondation Beyeler
sind mit dem umliegenden Park, der Stadtlandschaft,
ja dem ganzen Planeten verwoben, und sie werden
durch alles und alle, die hier aufeinandertreffen,
zum Leben erweckt.» Olafur Eliasson

Rodin / Arp in der Fondation Beyeler

Fondation Beyeler | 14.12.2020 bis 16.05.2021
bis 22. Januar 2021: sonntags geschlossen

Raphael Bouvier, Kurator der Fondation Beyeler

Raphael Bouvier, Kurator der Fondation Beyeler

Erstmals in einer Museumsausstellung trifft im Dialog zwischen Auguste Rodin (1840–1917) und Hans Arp (1886–1966) das bahnbrechende Schaffen des grossen Erneuerers der Bildhauerei des späten 19. Jahrhunderts auf das einflussreiche Werk eines Protagonisten der abstrakten Skulptur des 20. Jahrhunderts. Beide Künstler zeichnet eine einzigartige künstlerische Innovationskraft und Experimentierfreude aus. Sie schufen Werke, die ihre Zeit stark geprägt haben und bis heute aktuell geblieben sind.  Rodin / Arp in der Fondation Beyeler weiterlesen

Der Löwe hat Hunger … – Sammlungspräsentation

Ulf Küster, Kurator der Fondation Beyeler
Ulf Küster ist Kurator der Sammlungspräsentation
Der Löwe hat Hunger … in der Fondation Beyeler

Wie der Löwe, der sich in Henri Rousseaus Gemälde hungrig auf die Antilope wirft, verspüren auch wir in der Fondation Beyeler einen mächtigen Hunger – und zwar auf Kunst: Gerade in so schwierigen Zeiten wie diesen ist es schön, sich daran zu erinnern, wie aufregend und faszinierend Kunst ist. Die neue Sammlungspräsentation zeigt in acht Räumen eine Auswahl legendärer Gemälde und Skulpturen, allesamt Meisterwerke der klassischen Moderne oder der Gegenwartskunst. Endlich sind die ebenso ikonischen wie fragilen Scherenschnitte von Henri Matisse wieder zu sehen, darunter Nu bleu I, dessen Eleganz und Raumpräsenz einen immer wieder in Erstaunen versetzen. Zudem wird die Figurengruppe, die Alberto Giacometti Ende der 1950er-Jahre ursprünglich für die Chase Manhattan Plaza in New York konzipierte, gezeigt. Der Homme qui marche, lange Zeit auf der 100-Franken-Note abgebildet, ist Teil dieses Ensembles.

Wassily Kandinsky, Fuga, 1914, Fondation Beyeler
Wassily Kandinsky, Fuga, 1914, Fondation Beyeler

Darüber hinaus ist Louise Bourgeois, die mit Giacometti gut bekannt war und die den Skulpturbegriff erweiterte, indem sie das Unbewusste, wenn nicht sichtbar, so doch erfahrbar machte, ein eigener Raum gewidmet. Weitere Höhepunkte sind die Begegnung von Wassily Kandinsky und Paul Klee, deren aussergewöhnliche Freundschaft zum ersten Mal in der Fondation Beyeler in dieser Form gewürdigt wird. Drei sehr berührende Bilder, die Vincent van Gogh kurz vor seinem Tod malte, werden zusammen ausgestellt und treten in einen Dialog mit Werken von Paul Cézanne und Edward Hopper. Auf den Abstrakten Expressionismus richtet sich der Fokus in einem weiteren Raum, in dem Werke von Willem de Kooning, Clyfford Still und Sam Francis sowie ein grossformatiges Gemälde von Joan Mitchell präsentiert werden. Zum ersten Mal zeigen wir eine der jüngsten Neuerwerbungen in der Sammlung der Fondation Beyeler: die bewegende Klanginstallation Seven Tears von Susan Philipsz, die sich auf die gleichnamige Komposition des Shakespeare-Zeitgenossen John Dowland bezieht und sich mit den – von Tränen begleiteten – Gemütszuständen zwischen grosser Freude und tiefer Trauer beschäftigt. Zu melancholisch? Mitnichten! Melancholie steht meist am Anfang von Kreativität, und die grossartigen Werke, die nun wieder in der Fondation Beyeler zu sehen sind, zeugen davon.

Stilles Sehen – Bilder der Ruhe

Fondation Beyeler | bis Herbst 2020

Die Moderne als Zeitalter des technischen Fortschritts ist vor allem durch Bewegung und Geschwindigkeit charakterisiert, die auch in der Kunst auf vielfältige Weise ihren Niederschlag gefunden haben. Zugleich entwickelte sich vermehrt auch eine Sehnsucht nach Entschleunigung, die sich bis heute in immer neuen Bildern der Ruhe und Stille äussert.
Stilles Sehen – Bilder der Ruhe weiterlesen

Edward Hopper – Künstler der Stunde?

Fondation Beyeler | bis 20. September 2020

Ulf Küster, ist Kurator der aktuellen Ausstellung in der Fondation Beyeler, die Edward Hopper gewidmet ist.
Ulf Küster, ist Kurator der aktuellen Ausstellung in der Fondation Beyeler, die Edward Hopper gewidmet ist.

Von Ulf Küster

Was hätte Edward Hopper wohl dazu gesagt, dass seine Bilder für mehrere Wochen wegen einer Pandemie nicht zu sehen waren ? Selbstverständlich war auch er wie alle Künstler daran interessiert, dass seine Gemälde von anderen Leuten gesehen werden. Aber eine Auswahl seiner Werke in einem Museum zu wissen, ohne dass sie wirklich sichtbar sind, die Idee einer Ausstellung, die es zwar wirklich gibt, aber nur im Kopf zu besichtigen ist, hätte ihm wahrscheinlich sogar gefallen.  Edward Hopper – Künstler der Stunde? weiterlesen

Liebe Kunstfreund*innen

Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler
Sam Keller, Direktor der Fondation Beyeler

Wir haben Sie vermisst – und hoffentlich Sie Ihre Museen und Kunsthallen auch. 

Seit einigen Wochen sind wir wieder offen und für Sie da. Als eine der ersten Regionen weltweit haben Basel und die Dreilandregion ihre Museen wieder für Besuchende geöffnet. Natürlich mit umfassenden Schutzkonzepten.  Liebe Kunstfreund*innen weiterlesen

Resonating Spaces

06.10.2019 – 26.1.2020

Fondation Beyeler

Leonor Antunes, Silvia Bächli, Toba Khedoori, Susan Philipsz, Rachel Whiteread

Marlene Bürgi ist seit 2018 kuratorische Assistentin der Fondation Beyeler und hat u.a. an der Ausstellung zu Louise Bourgeois’ Insomnia Drawings mitgewirkt.

Von Marlene Bürgi

Die Herbstausstellung der Fondation Beyeler ist fünf zeitgenössischen Künstlerinnen gewidmet: Leonor Antunes, Silvia Bächli, Toba Khedoori, Susan Philipsz und Rachel Whiteread. Zum ersten Mal stellen die international renommierten Künstlerinnen gemeinsam aus. Anders als bei einer umfassenden Gruppenschau liegt der Fokus auf exemplarischen Werken, die in sehr unterschiedlicher Form eine eigene Qualität von Räumlichkeit entfalten – als Skulptur, Zeichnung oder Soundinstallation. Die Werke evozieren Räume, die zwischen dem Erkennbaren und Flüchtigen oszillieren. Sie schaffen Orte und Ruhepausen, in denen die Fähigkeit des Erinnerns ausgelöst und Bilder lebendig werden. Resonating Spaces weiterlesen