Archiv der Kategorie: Vitra Design Museum, Weil am Rhein/D

Hello, Robot – Design zwischen Mensch und Maschine

Vitra Design Museum

24.09.2022 – 05.03.2023

Science-Fiction wird Realität: Mehr und mehr hält die Robotik Einzug in unser Leben. Die Beispiele dafür reichen von Transportdrohnen oder Pflege-Robotern bis hin zu Internet-Bots. Die Ausstellung umfasst mehr als 200 Exponate aus der Industrie und dem Wohnbereich, aber auch Computerspiele, Medieninstallationen sowie Beispiele aus Film und Literatur. Sie alle verdeutlichen, wie sehr unser aller Leben schon heute bis in den intimsten Bereich hinein von Robotern durchdrungen ist. Zugleich haben gerade die letzten Jahre gezeigt, wie stark auch politische Felder – etwa Wahlen oder Debatten über Diversität oder Klimawandel – heute durch Algorithmen und künstliche Intelligenz gesteuert werden können und welche Risiken sich daraus ergeben. Deshalb greift die Ausstellung auch die ethischen, sozialen und politischen Fragen auf, die mit dem wachsenden Einfluss der Robotik verbunden sind.

Hajime Sorayama, Sony Corporation, »AIBO Entertainment Robot (ERS-110)«, 1999
Hajime Sorayama, Sony Corporation, »AIBO Entertainment Robot (ERS-110)«, 1999

Die Roboter sind da. Was wie Science-Fiction klingt oder wie eine Verschwörungstheorie, ist längst banaler Alltag. Autos, Waschmaschinen, Geldautomaten, Drohnen, der selbstfahrende Zug zwischen Flughafen-Terminals, der digitale Assistent, der sich um Kundenanliegen kümmert – das alles und vieles mehr wird heute zumindest teilweise durch Robotik gesteuert. Denn die Definition eines Roboters ist einfacher, als man denkt: Es braucht ein Gerät, das Daten sammelt; Software, die diese Daten interpretiert; und schliesslich ein Gerät, das eine Reaktion darauf generiert. An der Schnittstelle zwischen dem Menschen und dieser robotischen Umwelt steht Design. Über die blosse Gestaltung von Form und Funktion geht das weit hinaus. 

Im ersten Teil der Ausstellung geht es um die alte Begeisterung der Moderne für den künstlichen Menschen und darum, wie die Populärkultur unser Verständnis von Robotern geprägt hat. Hier treffen wir nicht nur auf bekannte Roboter aus Film und Literatur, etwa R2-D2, den liebenswerten Astromech-Droiden aus «Star Wars», sondern auch auf den ganz realen, vierbeinigen Roboter Spot von Boston Dynamics. Der Roboterhund assistiert bei Raketentests und in den Ausgrabungsstätten von Pompeji. 

Um Industrie und die Arbeitswelt geht es im zweiten Teil: Während der Roboter in diesem Kontext heute immer wieder als Bedrohung für die ArbeitnehmerInnen beschrieben wird, beleuchtet
Hello, Robot die aktuelle Debatte um dieses Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Bandbreite der Exponate reicht hier vom klassischen Industrieroboter bis zu einer Installation der Gruppe RobotLab, bei der ein Roboter am laufenden Band Manifeste produziert und damit hinterfragt, wo die Grenzen zwischen automatisierbarer Arbeit und menschlicher Kreativität liegen. 

Twentieth Century Fox and Lucasfilm Ltd.R2-D2, 1977. Erstmals zu sehen im Spielfilm Krieg der Sterne. Episode IV – Eine neue Hoffnung, 1977
Twentieth Century Fox and Lucasfilm Ltd.R2-D2, 1977. Erstmals zu sehen im Spielfilm Krieg der Sterne. Episode IV – Eine neue Hoffnung, 1977

Wie uns die Technologie noch näherkommt – als «Freund und Helfer» im Alltag, im Haushalt, in der Pflege, als digitaler Begleiter oder gar beim Cybersex –, wird im dritten Teil der Ausstellung deutlich. Besonders spannend ist es dabei zu beobachten, wie sich nicht nur die Beziehung zwischen Mensch und Maschine wandelt, sondern auch die Interaktion von Mensch zu Mensch. Unter anderem wird ein Wandteppich der französischen Künstlerin Éva Ostrowska gezeigt. Die Künstlerin verdeutlicht darin auf humorvolle und subversive Art, wie Frauen sich in Zeiten von Dating Apps vor Grenzüberschreitungen schützen können.

Im letzten Teil geht es um die zunehmende Verschmelzung von Mensch und Robotik, etwa wenn wir in einem «lernenden» Gebäude leben, oder uns in einer sogenannten «Smart City» bewegen. Technologie prägt uns, und wir prägen unsere technologische, robotische Umgebung.

Im Aussenraum des Museums wird als Ergänzung der Ausstellung der Eggshell Pavillon von Gramazio Kohler Research, ETH Zürich, gezeigt. Dabei kommt die sogenannte Eggshell-Fertigungstechnologie zum Einsatz. Die Verschalung für den Betonguss kommt aus dem 3D-Drucker und wird nach dem Aushärten wie eine Eierschale abgepellt. Das ermöglicht nicht nur aussergewöhnliche Formen, sondern auch Materialeinsparungen von bis zu 50 Prozent.

Die Ausstellung macht deutlich, dass die Ausbreitung der Robotik seit Jahrzehnten mit Ambivalenz beobachtet wird. Damals wie heute schwankt die Debatte über künstliche Intelligenz zwischen Utopie und Dystopie, zwischen der Hoffnung auf eine bessere, technisierte Welt und der Angst vor einer Entmündigung des Menschen. In diesem Kontext stellt sich auch die Frage nach der Verantwortung des Designs neu.

Plastik. Die Welt neu denken

Vitra Design Museum | 26.03.2022 – 04.09.2022

Eine Ausstellung des Vitra Design Museums, V&A Dundee und maat, Lissabon 

Plastik prägt unseren Alltag wie kaum ein anderes Material: von der Verpackung bis zum Turnschuh, vom Haushaltsgerät bis zum Möbel, von Autos bis zur Architektur. Jahrzehntelang haben Kunststoffe die Vorstellungskraft von DesignerInnen und ArchitektInnen beflügelt, sie standen für unbeschwerten Konsum und revolutionäre Neuerungen. Doch diese Zeiten sind vorbei, die Folgen des Kunststoff-Booms drastisch sichtbar geworden. Mit Plastik. Die Welt neu denken untersucht das Vitra Design Museum die Geschichte, Gegenwart und Zukunft eines kontroversen Materials – vom rasanten Aufstieg der Kunststoffe im 20. Jahrhundert über ihren verheerenden Einfluss auf die Umwelt bis hin zu Lösungsansätzen für einen nachhaltigeren Umgang mit Plastik. Die Ausstellung beginnt mit einem Rückblick auf wichtige Kunststoffvorläufer, von denen viele noch auf pflanzlichen und tierischen Rohstoffen basierten.  Plastik. Die Welt neu denken weiterlesen

Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute

Vitra Design Museum | bis 06. März 2022 

Ob als Gestalterinnen von Möbeln, Mode oder Industrieprodukten, als Innenarchitektinnen oder Unternehmerinnen – Frauen haben entscheidende Beiträge zur Entwicklung des modernen Designs geleistet. In den Geschichtsbüchern des Designs kommen sie jedoch viel seltener vor als Männer. Mit Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute will das Vitra Design Museum dazu beitragen, dies zu ändern.
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Deutsches Design 1949–1989 – Zwei Länder, eine Geschichte

Vitra Design Museum | bis 05.09.2021

Geprägt durch Bauhaus und Werkbund, erlangte das deutsche Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweite Bedeutung. Mit der deutschen Teilung ab 1949 entwickelten sich Design und Alltagskultur auf beiden Seiten der Grenze getrennt weiter – im Westen als Motor des «Wirtschaftswunders», im Osten als Teil sozialistischer Planwirtschaft. Mehr als 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer präsentiert das Vitra Design Museum vom 20. März bis 5. September 2021 die erste grosse Gesamtschau über das deutsch-deutsche Design der Nachkriegszeit. Die Ausstellung Deutsches Design 1949–1989. Zwei Länder, eine Geschichte stellt das Design der damaligen DDR und BRD vergleichend gegenüber und verdeutlicht dabei ideologische und gestalterische Unterschiede ebenso wie Parallelen und Querbezüge, die Ost und West verbanden. Die Exponate reichen von ikonischen Möbeln und Leuchten über Grafik, Industriedesign und Inneneinrichtung bis hin zu Mode, Textilien und Schmuck.

Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs

Vitra Design Museum | bis 28.02.2021

Unser Zuhause ist Ausdruck unseres Lebensstils, es prägt unseren Alltag und bestimmt unser Wohlbefinden. Mit der Ausstellung Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs initiiert das Vitra Design Museum eine neue Debatte über das private Interieur, seine Geschichte und seine Zukunftsperspektiven. Home Stories. 100 Jahre, 20 visionäre Interieurs weiterlesen

Surrealismus und Design 1924 – heute

Vitra Design Museum
28.09.2019 – 19.01.2020

Der Surrealismus zählt zu den einflussreichsten Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts. In seinen traumhaften Bildwelten hatten Alltagsobjekte eine zentrale Bedeutung, sie wurden verfremdet, ironisiert oder zu seltsamen Zwitterwesen zusammengesetzt. So entstanden einige Schlüsselwerke moderner Kunst, darunter Marcel Duchamps Fahrrad-Rad (1913) oder Salvador Dalís Hummertelefon (1936). Doch der Surrealismus gab umgekehrt auch dem Design wichtige Impulse. Das Vitra Design Museum präsentiert eine grosse Ausstellung, die den Dialog zwischen Surrealismus und Design umfassend untersucht. Zum ersten Mal wird gezeigt, wie stark der Surrealismus das Design der letzten 100 Jahre beeinflusst hat – von Möbeln und Interieurs bis hin zu Grafik, Mode, Film und Fotografie.  Surrealismus und Design 1924 – heute weiterlesen

Architektur für den Menschen – BALKRISHNA DOSHI

Vitra Design Museum
03.03.2019 – 08.09.2019

Mit der Ausstellung »Balkrishna Doshi. Architektur für den Menschen« präsentiert das Vitra Design Museum die erste Retrospektive über das Gesamtwerk von Balkrishna Doshi (*1927 in Pune, Indien) außerhalb Asiens. Der berühmte Architekt und Stadtplaner, der 2018 als erster Inder mit dem renommierten Pritzker-Preis geehrt wurde, ist einer der wenigen Pioniere moderner Architektur auf dem Subkontinent. In über 60 Jahren architektonischer Praxis hat Doshi eine Vielzahl unterschiedlichster Projekte verwirklicht. Dabei übernahm er die Grundsätze der modernen Architektur nicht einfach, sondern brachte sie mit den lokalen Traditionen und den kulturellen, materiellen und natürlichen Gegebenheiten vor Ort in Einklang. Die Ausstellung zeigt zahlreiche bedeutende Projekte aus der Zeit von 1958 bis 2014, wobei das Spektrum von der Planung ganzer Städte und Siedlungen bis hin zu Hochschulen und Kultureinrichtungen sowie Regierungs- und Verwaltungsgebäuden, von Privathäusern bis hin zu Wohninterieurs reicht. Zu Doshis Werken gehören Pionierleistungen wie das Indian Institute of Management (1977–1992), sein eigenes Architekturbüro Sangath (1980) und die berühmte Wohnsiedlung Aranya für Menschen mit geringem Einkommen (1989). Neben einer Fülle originaler Zeichnungen, Modellen und Kunstwerken aus Doshis Archiv und Architekturbüro werden Fotos, Filmmaterial und mehrere begehbare Rauminstallationen gezeigt. Eine umfassende Zeitleiste vermittelt einen Überblick über Doshis Laufbahn von 1947 bis heute, wobei seine enge Beziehung zu anderen einflussreichen Architekten und Vordenkern wie Le Corbusier oder Christopher Alexander immer wieder deutlich wird.

Balkrishna Doshi in seinem Büro: »Sangath Architect’s Studio«, Ahmedabad, 1980 (Detail) © Iwan Baan 2018
Balkrishna Doshi in seinem Büro: »Sangath Architect’s Studio«, Ahmedabad, 1980 (Detail) © Iwan Baan 2018

Die Ausstellung »Balkrishna Doshi: Architektur für den Menschen« bringt Doshis Werk einem globalen Publikum näher und untersucht die ihm zugrunde liegenden Ideen und Ideale. Sie veranschaulicht seinen entscheidenden Einfluss auf die moderne indische Architektur und auf Generationen jüngerer Architekten. Doshis humanistische Haltung ist durch seine indischen Wurzeln ebenso geprägt wie durch seine westliche Bildung und den rapiden Wandel der indischen Gesellschaft seit den frühen 1950er-Jahren. Seine poetische und zugleich funktionale Architektursprache wurde maßgeblich von der Zusammenarbeit mit Le Corbusier in Paris, Chandigarh und Ahmedabad beeinflusst, darüber hinaus waren die Erfahrungen beim Bau des von Louis Kahn entworfenen Institute of Managements prägend für den jungen Architekten. Doshi ging jedoch in seiner Formsprache über diese frühen Vorbilder hinaus und entwickelte eine ganz eigene Herangehensweise zwischen Industrialismus und Primitivismus, moderner Architektur und traditioneller Form. Seine Praxis beruht auf einer nachhaltigen Herangehensweise und strebt nach der Verortung der Architektur in einem weitgefassten Zusammenhang von Kultur, Umwelt, Gesellschaft, Ethik und Religion.

Victor Papanek: The Politics of Design

Vitra Design Museum
29.09.2018 – 10.03.2019

Mit der Ausstellung Victor Papanek: The Politics of
Design
präsentiert das Vitra Design Museum die erste grosse Retrospektive über den Designer, Autor und Aktivisten Victor J. Papanek (1923–1998). Seit den 1960er-Jahren war er einer der wichtigsten Vordenker eines sozial und ökologisch orientierten Designansatzes. Papanek plädierte in seinen Thesen für Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit – Themen, die im heutigen Design aktueller denn je sind. Neben einer intensiven Auseinandersetzung mit Papaneks Lebenswerk schlägt die Ausstellung auch einen Bogen von Zeitgenossen Papaneks, darunter George Nelson, Richard Buckminster Fuller und Marshall McLuhan, zu aktuellen Designern wie Tomás Saraceno oder Forensic Architecture, deren Werke Papaneks anhaltenden Einfluss auf das heutige Design veranschaulichen.

Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute

Vitra Design Museum
bis 09.09.2018

Nachtclubs und Diskotheken sind Epizentren der Popkultur. Seit den 1960er-Jahren versammelten sich hier Avantgarden, die gesellschaftliche Normen infrage stellten und andere Ebenen der Wirklichkeit erkundeten. Viele Clubs wurden so zu Gesamtkunstwerken, bei denen sich Innenarchitektur und Möbeldesign, Druckgrafik und Kunst, Licht und Musik, Mode und Performance auf einzigartige Weise verbanden. 

Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute ist die erste umfassende Ausstellung zur Design- und Kulturgeschichte des Nachtclubs. Die in der Ausstellung präsentierten Beispiele reichen von italienischen Clubs der 1960er-Jahre, die von Vertretern des Radical Design geschaffen wurden, bis hin zum legendären Studio 54, in dem Andy Warhol Stammgast war – vom Palladium in New York, das von Arata Isozaki entworfen wurde, bis hin zu den Konzepten von OMA für ein neues Ministry of Sound in London. Neben Filmen und historischen Aufnahmen, Postern und Mode umfasst die Ausstellung Musik, Licht- und Raum-
installationen, die den Besucher auf eine faszinierende Reise durch Subkulturen und Glitzerwelten führen – auf der
Suche nach der Nacht, die niemals endet.  Night Fever. Design und Clubkultur 1960 – heute weiterlesen

Hans J. Wegner. Designing Danish Modern

Vitra Design Museum Gallery
02.03.2018 – 03.06.2018

Als einer der wichtigsten Vertreter der dänischen Moderne ist Hans J. Wegner (1914–2007) bekannt für Möbelentwürfe, die rationalen Funktionalismus, poetische Formensprache und dänische Handwerkskunst meisterhaft vereinen. Indem er historische Möbeltypen neu interpretierte, schuf Wegner zahlreiche Klassiker des 20. Jahrhunderts, von denen sich viele in der Sammlung des Vitra Design Museums befinden. Eine Einzelausstellung im Schaudepot zeigt nun Objekte wie den Y-Stuhl (1950), den Pfauenstuhl (1948) und den als The Chair bekannten Runden Stuhl (1950). Filmmaterial und weitere Exponate geben einen ergänzenden Einblick in Wegners perfektionistische Auseinandersetzung auch mit den kleinsten Details des Möbelbaus – von kunstvollen Verbindungen bis hin zu den Eigenheiten verschiedener Holzarten–, die Wegners Möbel zu Kultobjekten des derzeit wieder so beliebten skandinavischen
Designs machen.

Charles & Ray Eames. The Power of Design

An Eames Celebration
30.09.2017 – 25.02.2018
Vitra Design Museum

Die grosse Retrospektive im Hauptgebäude des Vitra Design Museums gibt eine umfassende Übersicht über das Schaffen des legendä­ren Designerpaares, von ihren Möbeln und Interieurs über ihre Ausstellungen, Filme und Fotografien bis hin zu ihrer täglichen Arbeit im Eames Office in Venice/Kalifornien. Gezeigt wird eine einzigartige Auswahl an Originalobjekten, Zeichnungen, Skulpturen, Filminstallationen und viele andere Werke, die in dieser Zusammenstellung noch nie zu sehen waren. Präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Barbican Centre, London, und dem Eames Office.

Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft

Together! Die Neue Architektur der Gemeinschaft
03.06.2017 – 10.09.2017
Vitra Design Museum

Wohnraum ist knapp – das ist in den letzten Jahren immer deutlicher geworden. Die Immobilienpreise in den Metropolen steigen und klassische Konzepte des Wohnungsbaus werden dem Bedarf nicht mehr gerecht. Diese Herausforderungen haben eine Revolution in der Architektur ausgelöst: das Bauen und Wohnen im Kollektiv. Together! ist die erste Ausstellung, die dieses Thema umfassend beleuchtet und räumlich erfahrbar macht. Anhand von Modellen, Filmen und Wohnungen im Massstab 1:1 präsentiert sie zahlreiche Beispiele aus Europa, Asien und den USA. Historische Vorläufer veranschaulichen zugleich die Geschichte der gemeinschaftlichen Architektur – von den Reformideen des 19. Jahrhunderts bis hin zur Hippie- und Hausbesetzerszene, die mit dem Slogan «Make love, not lofts» antrat.

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