Goya – Meisterwerke in der Fondation Beyeler

Fondation Beyeler

10. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022

 Martin Schwander ist Curator at Large der Fondation Beyeler und Kurator der Ausstellung «Goya».

Martin Schwander ist Curator at Large der Fondation Beyeler
und Kurator der Ausstellung «Goya».

Selten gezeigte Meisterwerke aus spanischen Privatsammlungen werden in der Fondation Beyeler mit Schlüsselwerken aus namhaften europäischen und amerikanischen Museen vereint. Goyas Kunst bietet den Ausstellungsbesuchenden ein einzigartiges sinnliches, emotionales und intellektuelles Erlebnis. Die Ausstellung wurde von der Fondation Beyeler in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid organisiert.  Goya – Meisterwerke in der Fondation Beyeler weiterlesen

Laura Lamiel. Honig am Messer

Cahn Kunstraum | bis 9. Oktober 2021

Mit dem Cahn Kunstraum wird Basel diesen Herbst um einen Ausstellungsort reicher. Zentral gelegen an der Steinentorstrasse 19, werden auf einer Fläche von über 500 m2 Kunstprojekte gezeigt, in denen die zeitgenössische Kunst in einen Dia-
log mit derjenigen der Antike tritt. Künstlerinnen und Künstler werden nach Basel eingeladen, wo sie mehrere Tage in der Stammgalerie an der Malzgasse mit der antiken Kunst zusammenleben: die Galerie wird zum Atelier. Aus dieser intensiven und zugleich intimen Auseinandersetzung mit der Kunst der Antike entstehen Arbeiten und Projekte, die anschliessend im Cahn Kunstraum vorgestellt werden. Es werden zwei bis drei Ausstellungen pro Jahr gezeigt werden, jeweils in Zusammenarbeit mit den Galerien, welche die Künstlerinnen und Künstler vertreten. 

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MUSIC – A Conversation Through Song Titles

Kulturstiftung Basel H. Geiger | KBH.G | bis 14. November 2021

Nach dem internationalen Erfolg ihres Buchprojektes «Artists‘ Recipes» haben die beiden Schweizer Konzept-, Medien- und Installationskünstler Jahic/Roethlisberger erneut nationale und internationale Künstler*innen zum Dialog aufgefordert. Das Resultat MUSIC – A Conversation Through Song Titles zeigt die Kulturstiftung Basel H. Geiger bis zum 14. November in ihrem Ausstellungsraum. Zu sehen sind über 80 Songtitel-Konversationen – immer in Handschrift, manchmal ergänzt mit Zeichnungen und fünfzehnmal als Neoninstallationen.  MUSIC – A Conversation Through Song Titles weiterlesen

Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute

Vitra Design Museum | bis 06. März 2022 

Ob als Gestalterinnen von Möbeln, Mode oder Industrieprodukten, als Innenarchitektinnen oder Unternehmerinnen – Frauen haben entscheidende Beiträge zur Entwicklung des modernen Designs geleistet. In den Geschichtsbüchern des Designs kommen sie jedoch viel seltener vor als Männer. Mit Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute will das Vitra Design Museum dazu beitragen, dies zu ändern.
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The Cost of Life. A perspective on health

The Cost of Life. A perspective on health
by Paddy Hartley
  – Ausstellung im Museum Tinguely und dem Pharmaziemuseum Basel | 13. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022

Der englische Begriff cost of life umfasst viele unterschiedliche Bedeutungen, die – im Gegensatz zur wörtlichen deutschen Übersetzung – alle einen Bezug zum Risiko haben. Als stehender Begriff bedeutet at a great cost of life ein grosses Risiko einzugehen. The Cost of Life. A perspective on health weiterlesen

Écrits d’Art Brut – Wilde Worte & Denkweisen

Museum Tinguely | 20. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022

Liebeserklärungen, Wutbriefe, Gedichte, Gebete, erotische Botschaften, Plädoyers, tagebuchartige Aufzeichnungen und utopische Erzählungen: Die oft kaum bekannten Schriftstücke von Art Brut-Künstler*innen erstaunen und faszinieren. Entstanden meist hinter verschlossenen Türen, in Stille und im Geheimen, tragen sie häufig keine Anschrift oder richten sich an
einen traumbildlichen oder spirituellen Adressaten. Écrits d’Art Brut – Wilde Worte & Denkweisen weiterlesen

Cuno Amiet. Frühe Kinderporträts

Kunstmuseum Basel | 23. Oktober 2021 bis 27. März 2022

Cuno Amiet zählte um 1900 zu den einflussreichsten Schweizer Künstlern und ist entsprechend in zahlreichen Schweizer Kunstsammlungen vertreten. Die Sammlung Im Obersteg, die im Kunstmuseum Basel beheimatet ist, bildet darin keine Ausnahme. Im Jahr 2020 konnte die bestehende Gruppe von Werken Amiets in der Sammlung durch die Studie zu Zwei Mädchenakte (1910) ergänzt werden. Der Ankauf bietet den Anlass, die Kinderbilder Amiets erstmals einer eng gefassten Ausstellung zu thematisieren. 

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Tacita Dean. Antigone

Das Kunstmuseum Basel | Gegenwart zeigt die Schweizer Erstaufführung von Antigone (2018), der bisher komplexesten Arbeit von Tacita Dean (geb. 1965). Darin geht es um den Namen Antigone und alles, was in ihm anklingt, nicht nur in der griechischen Literatur der Antike, sondern auch im Leben der Künstlerin.

Kunstmuseum Basel | bis 9. Januar 2022

Antigone ist der Name von Deans älterer Schwester. Denselben Namen trägt auch die Heldin in der thebanischen Trilogie des griechischen Tragödiendichters Sophokles, was Dean darauf brachte, ihre eigene Geschichte mit dem mythologischen Kosmos der klassischen Antike zu verflechten. Ihre ersten noch unausgegorenen Ideen für Antigone reichen ins Jahr 1997 zurück, als sie versuchte, ein Drehbuch zu diesem Stoff zu verfassen; die Vollendung des Werks nahm jedoch noch mehr als zwei Jahrzehnte in Anspruch.

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Camille Pissarro – Das Atelier der Moderne

Camille Pissarro (1830–1903) gehört zu den bedeutendsten Künstlern im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Als zentrale Figur prägte er den Impressionismus entscheidend.

Kunstmuseum Basel | bis 23. Januar 2022

Camille Pissarro. Das Atelier der Moderne im Kunstmuseum Basel ist die erste Retrospektive des Künstlers in der Schweiz seit mehr als 60 Jahren. Sie bietet nicht nur einen umfassenden Überblick über Pissarros Œuvre, sondern rückt seine kollaborative Praxis und seinen massgeblichen Einfluss auf die Moderne in den Fokus. Damit wird ein Künstler gewürdigt, der zu oft an zweiter Stelle genannt wird, wenn es um die zentralen Figuren in der Kunst des 19. Jahrhunderts geht. Künstler:innen verschiedener Generationen, von denen mehrere zu Leitfiguren der Moderne an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert avancieren sollten, vertrauten auf seinen Rat als Freund und Mentor.  Die Ausstellung beleuchtet den intensiven Austausch Pissarros mit ihnen und setzt sein vielfältiges Werk in Kontext mit Arbeiten von Claude Monet, Paul Cézanne, Paul Gauguin, Georges Seurat, Paul Signac, Mary Cassatt und anderen. So entfaltet sich in der Ausstellung die Geburtsstunde der Moderne und wird gleichzeitig eine Geschichte jenseits des kunsthistorischen Mainstreams erzählt. 

Camille Pissarro, Das Kohlfeld, Pontoise, 1873
Camille Pissarro, Das Kohlfeld, Pontoise, 1873, Photo Credit: © Archivo fotografico Museo Thyssen

Camille Pissarro und Paul Gauguin
Pissarro nahm für viele Künstler:innen seiner Zeit eine Schlüsselrolle ein. Dazu gehörte beispielsweise Paul Gauguin (1848–1903), den Pissarro zu Beginn der 1870er-Jahre kennenlernte. Gauguin war damals Aktienhändler und gehörte zu den frühen Sammlern des Impressionismus. Doch er wollte selbst Maler werden und mit der Gruppe ausstellen. Pissarro setzte sich für Gauguins Teilnahme an der vierten Impressionisten-Ausstellung von 1879 ein – der Ritterschlag für den ambitionierten Künstler.  Camille Pissarro – Das Atelier der Moderne weiterlesen

Bruce Conner. Light out of Darkness

Museum Tinguely | bis 28. November 2021

Bruce Conners (1933–2008) kritische Haltung zur Kunstwelt ist ebenso legendär wie sein Ruf als Vater des Videoclips. Er ist einer der herausragenden Künstler des 20. Jahrhunderts – ein ‹Artist’s Artist›. Die Ausstellung Bruce Conner. Light out of Darkness ist bis zum 28. November im Museum Tinguely zu sehen und stellt sein experimentelles filmisches Werk mit einer repräsentativen Auswahl von neun Filmen vor, darunter die Arbeit CROSSROADS (1976), die Filmmaterial des ersten US-Unterwasser-Atombombentests von 1946 beim Bikini-Atoll zu einer 36-minütigen Studie über Horror und Sublimität dieses apokalyptischen Ereignisses zusammenfügt. Bruce Conner. Light out of Darkness weiterlesen

Olafur Eliasson – LIFE

«Ich habe im Laufe der Jahre mehr und mehr Interesse
dafür entwickelt, das Leben nicht aus einer menschen-
zentrierten, sondern aus einer breit angelegten,
biozentrischen Perspektive zu betrachten […].
 Life, mein Kunstwerk, und die Fondation Beyeler
sind mit dem umliegenden Park, der Stadtlandschaft,
ja dem ganzen Planeten verwoben, und sie werden
durch alles und alle, die hier aufeinandertreffen,
zum Leben erweckt.» Olafur Eliasson

Tree Connections

Kulturstiftung Basel H. Geiger | KBH.G | bis 11.07.2021

Die vielfältige Auseinandersetzung der Kunst mit dem Thema Natur und insbesondere dem Baum als Stellvertreter, ist Thema der von Klaus Littmann kuratierten Ausstellung in der Kulturstiftung Basel H. Geiger | KBH.G. Gezeigt werden rund 75 Werke von 45 internationalen Künstler*innen, die sich in allen Darstellungs- und Kunstformen dem Baum und seiner Bedeutung für Mensch und Umwelt widmen. 

Vom 19. Jh. bis heute Tree Connections weiterlesen