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CLOSE-UP – Porträts von neun Künstlerinnen

Fondation Beyeler

19.09.2021 – 02.01.2022

Berthe Morisot, Mary Cassatt, Paula Modersohn-Becker, Lotte Laserstein, Frida Kahlo, Alice Neel, Marlene Dumas, Cindy Sherman, Elizabeth Peyton

Theodora Vischer ist Chief Curator der Fondation Beyeler und Kuratorin der Ausstellung «CLOSE-UP».
Theodora Vischer ist Chief Curator der Fondation Beyeler
und Kuratorin der Ausstellung «CLOSE-UP».

Im Zentrum der Ausstellung Close-Up stehen neun Künstlerinnen, denen die Konzentration auf die Darstellung von Menschen, in Form von Porträts und Selbstporträts, gemeinsam ist und deren Schaffen herausragende Positionen innerhalb der Geschichte der Moderne von 1870 bis heute darstellen. Das Interesse der Ausstellung gilt dem spezifischen Blick der Künstlerinnen auf ihre eigene Umgebung, der in den Porträts und Figurenbildern ihrer selbst und von anderen zum Ausdruck kommt. In der Zusammenschau lässt sich erleben, wie sich der Blick der Künstlerinnen auf ihr Gegenüber zwischen 1870 und heute gewandelt hat, was sich in ihm widerspiegelt und was ihn auszeichnet. 

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Goya – Meisterwerke in der Fondation Beyeler

Fondation Beyeler

10. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022

 Martin Schwander ist Curator at Large der Fondation Beyeler und Kurator der Ausstellung «Goya».

Martin Schwander ist Curator at Large der Fondation Beyeler
und Kurator der Ausstellung «Goya».

Selten gezeigte Meisterwerke aus spanischen Privatsammlungen werden in der Fondation Beyeler mit Schlüsselwerken aus namhaften europäischen und amerikanischen Museen vereint. Goyas Kunst bietet den Ausstellungsbesuchenden ein einzigartiges sinnliches, emotionales und intellektuelles Erlebnis. Die Ausstellung wurde von der Fondation Beyeler in Zusammenarbeit mit dem Museo Nacional del Prado in Madrid organisiert.  Goya – Meisterwerke in der Fondation Beyeler weiterlesen

MUSIC – A Conversation Through Song Titles

Kulturstiftung Basel H. Geiger | KBH.G | bis 14. November 2021

Nach dem internationalen Erfolg ihres Buchprojektes «Artists‘ Recipes» haben die beiden Schweizer Konzept-, Medien- und Installationskünstler Jahic/Roethlisberger erneut nationale und internationale Künstler*innen zum Dialog aufgefordert. Das Resultat MUSIC – A Conversation Through Song Titles zeigt die Kulturstiftung Basel H. Geiger bis zum 14. November in ihrem Ausstellungsraum. Zu sehen sind über 80 Songtitel-Konversationen – immer in Handschrift, manchmal ergänzt mit Zeichnungen und fünfzehnmal als Neoninstallationen.  MUSIC – A Conversation Through Song Titles weiterlesen

Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute

Vitra Design Museum | bis 06. März 2022 

Ob als Gestalterinnen von Möbeln, Mode oder Industrieprodukten, als Innenarchitektinnen oder Unternehmerinnen – Frauen haben entscheidende Beiträge zur Entwicklung des modernen Designs geleistet. In den Geschichtsbüchern des Designs kommen sie jedoch viel seltener vor als Männer. Mit Here We Are! Frauen im Design 1900 – heute will das Vitra Design Museum dazu beitragen, dies zu ändern.
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Écrits d’Art Brut – Wilde Worte & Denkweisen

Museum Tinguely | 20. Oktober 2021 bis 23. Januar 2022

Liebeserklärungen, Wutbriefe, Gedichte, Gebete, erotische Botschaften, Plädoyers, tagebuchartige Aufzeichnungen und utopische Erzählungen: Die oft kaum bekannten Schriftstücke von Art Brut-Künstler*innen erstaunen und faszinieren. Entstanden meist hinter verschlossenen Türen, in Stille und im Geheimen, tragen sie häufig keine Anschrift oder richten sich an
einen traumbildlichen oder spirituellen Adressaten. Écrits d’Art Brut – Wilde Worte & Denkweisen weiterlesen

Camille Pissarro – Das Atelier der Moderne

Camille Pissarro (1830–1903) gehört zu den bedeutendsten Künstlern im Frankreich des 19. Jahrhunderts. Als zentrale Figur prägte er den Impressionismus entscheidend.

Kunstmuseum Basel | bis 23. Januar 2022

Camille Pissarro. Das Atelier der Moderne im Kunstmuseum Basel ist die erste Retrospektive des Künstlers in der Schweiz seit mehr als 60 Jahren. Sie bietet nicht nur einen umfassenden Überblick über Pissarros Œuvre, sondern rückt seine kollaborative Praxis und seinen massgeblichen Einfluss auf die Moderne in den Fokus. Damit wird ein Künstler gewürdigt, der zu oft an zweiter Stelle genannt wird, wenn es um die zentralen Figuren in der Kunst des 19. Jahrhunderts geht. Künstler:innen verschiedener Generationen, von denen mehrere zu Leitfiguren der Moderne an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert avancieren sollten, vertrauten auf seinen Rat als Freund und Mentor.  Die Ausstellung beleuchtet den intensiven Austausch Pissarros mit ihnen und setzt sein vielfältiges Werk in Kontext mit Arbeiten von Claude Monet, Paul Cézanne, Paul Gauguin, Georges Seurat, Paul Signac, Mary Cassatt und anderen. So entfaltet sich in der Ausstellung die Geburtsstunde der Moderne und wird gleichzeitig eine Geschichte jenseits des kunsthistorischen Mainstreams erzählt. 

Camille Pissarro, Das Kohlfeld, Pontoise, 1873
Camille Pissarro, Das Kohlfeld, Pontoise, 1873, Photo Credit: © Archivo fotografico Museo Thyssen

Camille Pissarro und Paul Gauguin
Pissarro nahm für viele Künstler:innen seiner Zeit eine Schlüsselrolle ein. Dazu gehörte beispielsweise Paul Gauguin (1848–1903), den Pissarro zu Beginn der 1870er-Jahre kennenlernte. Gauguin war damals Aktienhändler und gehörte zu den frühen Sammlern des Impressionismus. Doch er wollte selbst Maler werden und mit der Gruppe ausstellen. Pissarro setzte sich für Gauguins Teilnahme an der vierten Impressionisten-Ausstellung von 1879 ein – der Ritterschlag für den ambitionierten Künstler.  Camille Pissarro – Das Atelier der Moderne weiterlesen

Bruce Conner. Light out of Darkness

Museum Tinguely | bis 28. November 2021

Bruce Conners (1933–2008) kritische Haltung zur Kunstwelt ist ebenso legendär wie sein Ruf als Vater des Videoclips. Er ist einer der herausragenden Künstler des 20. Jahrhunderts – ein ‹Artist’s Artist›. Die Ausstellung Bruce Conner. Light out of Darkness ist bis zum 28. November im Museum Tinguely zu sehen und stellt sein experimentelles filmisches Werk mit einer repräsentativen Auswahl von neun Filmen vor, darunter die Arbeit CROSSROADS (1976), die Filmmaterial des ersten US-Unterwasser-Atombombentests von 1946 beim Bikini-Atoll zu einer 36-minütigen Studie über Horror und Sublimität dieses apokalyptischen Ereignisses zusammenfügt. Bruce Conner. Light out of Darkness weiterlesen

Tree Connections

Kulturstiftung Basel H. Geiger | KBH.G | bis 11.07.2021

Die vielfältige Auseinandersetzung der Kunst mit dem Thema Natur und insbesondere dem Baum als Stellvertreter, ist Thema der von Klaus Littmann kuratierten Ausstellung in der Kulturstiftung Basel H. Geiger | KBH.G. Gezeigt werden rund 75 Werke von 45 internationalen Künstler*innen, die sich in allen Darstellungs- und Kunstformen dem Baum und seiner Bedeutung für Mensch und Umwelt widmen. 

Vom 19. Jh. bis heute Tree Connections weiterlesen

Deutsches Design 1949–1989 – Zwei Länder, eine Geschichte

Vitra Design Museum | bis 05.09.2021

Geprägt durch Bauhaus und Werkbund, erlangte das deutsche Design zu Beginn des 20. Jahrhunderts weltweite Bedeutung. Mit der deutschen Teilung ab 1949 entwickelten sich Design und Alltagskultur auf beiden Seiten der Grenze getrennt weiter – im Westen als Motor des «Wirtschaftswunders», im Osten als Teil sozialistischer Planwirtschaft. Mehr als 30 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer präsentiert das Vitra Design Museum vom 20. März bis 5. September 2021 die erste grosse Gesamtschau über das deutsch-deutsche Design der Nachkriegszeit. Die Ausstellung Deutsches Design 1949–1989. Zwei Länder, eine Geschichte stellt das Design der damaligen DDR und BRD vergleichend gegenüber und verdeutlicht dabei ideologische und gestalterische Unterschiede ebenso wie Parallelen und Querbezüge, die Ost und West verbanden. Die Exponate reichen von ikonischen Möbeln und Leuchten über Grafik, Industriedesign und Inneneinrichtung bis hin zu Mode, Textilien und Schmuck.

A Black Hole Is Everything a Star Longs to Be

Kunstmuseum Basel | 05.06.2021 – 26.09.2021

Zum ersten Mal zeigt Kara Walker (* 1969) Hunderte von Zeichnungen, die sie in den letzten 28 Jahren im Atelier unter Verschluss gehalten hat. In der ersten umfassenden Soloausstellung auf Schweizer Boden präsentiert das Kunstmuseum Basel diesen bisher nie gezeigten Korpus zusammen mit brandneuen Arbeiten
der weltbekannten Amerikanerin.

Zu Beginn der 1990er Jahre fällte Kara Walker als Master-
Studentin an der Rhode Island School of Design in Providence (RI, USA) zwei programmatische Entscheidungen: In ihrer Kunst wollte sie nun konsequent die Perspektive als Schwarze und als Frau einnehmen: «Alles ist eine schwarze Frau. Das war die Absicht.» Die Akzeptanz der eigenen Herkunft und der – subjektiven – Grenzen, die damit einhergehen, machte sie zu ihrer Stärke. Diese Haltung öffnete ihr den Blick auf die Geschichte des Kolonialismus, auf die Idee «Amerika» und natürlich die Sklaverei; indes nicht nur auf die Geschichte und ihre Bilder, sondern vor allem auf die paradoxen und widersprüchlichen Mechanismen von Machtstrukturen und deren Folgen bis heute. Das Akzeptieren des Selbst, und damit auch das Fragen nach der eigenen Identität, hatte Folgen für Walkers künstlerische Praxis und prägte die dritte grundlegende Entscheidung, das Aufgeben der Malerei.  A Black Hole Is Everything a Star Longs to Be weiterlesen

Schweizer Medienkunst – Pax Art Awards 2020

HeK – Haus der elektronischen Künste Basel | 09.06.2021 – 15.08.2021

Die Sommerausstellung im HeK präsentiert die Preisträger*innen der Pax Art Awards 2020, Monica Studer / Christoph van den Berg, Maria Guta und Simone C Niquille mit neuen Arbeiten. Mit den Preisen für digitale Kunst ehrt und fördert die Art Foundation Pax in Zusammenarbeit mit dem HeK medienspezifische Praktiken Schweizer Künstler*innen, deren Werke Medientechnologien nutzen oder die deren Auswirkungen reflektieren. Die drei Künstler*innen werden jeweils in Einzelausstellungen vorgestellt, die parallel zu sehen sind. Von Studer / van den Bergs fiktiven Welten, erschaffen im digitalen Raum, über Gutas Reflexionen über Identität und Selbstdarstellung in den sozialen Medien bis hin zu Niquilles spielerischen, aber kritischen Auseinandersetzung mit digitalen Datensätzen setzen sich die drei Schweizer Künstler*innen mit ebenso unterschiedlichen wie wichtigen Themen auseinander. Aus verschiedenen Perspektiven stellen sie aktuelle Fragen zu Gesellschaft und Technologie und erproben mögliche Zusammenhänge und Entwicklungen.

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Sophie Taeuber-Arp – Gelebte Abstraktion

Kunstmuseum Basel | 20.03.2021 – 20.06.2021

Die Autorin, Dr. Eva Reifert, ist Kuratorin für 19. Jahrhundert und Klassische Moderne am Kunstmuseum Basel und hat die hat die Ausstellung Kosmos Kubismus kuratiert.
Die Autorin, Dr. Eva Reifert, ist Kuratorin der
Ausstellung «Sophie Taeuber-Arp. Gelebte Abstraktion» am Kunstmuseum Basel.

Im Kunstmuseum Basel ist ab März eine Retrospektive von Sophie Taeuber-Arp mit dem Titel Gelebte Abstraktion zu sehen. Mit dieser Ausstellung, die in Zusammenarbeit mit dem Museum of Modern Art, New York, und der Tate Modern, London, entsteht, wird die Schweizer Künstlerin endlich dem internationalen Publikum vorgestellt.

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